Mittwoch, 24. August 2011

Mit Cacoo online Schaubilder erstellen

[ursprünglich veröffentlicht am 22.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Immer wieder haben wir an dieser Stelle die Vorzüge, ja die Notwendigkeit von Visualisierungen hervorgehoben, wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge im Rahmen wissenschaftlicher Publikationen, Präsentationen etc. nachvollziehbar darzustellen. In bereits länger zurückliegenden Postings hatten wir Ihnen in diesem Zusammenhang auch webgestützte Software vorgestellt, mit deren Hilfe Sie derartige Visualisierungen kostenlos oder zu einem sehr geringen Preis online und zusammen mit anderen erstellen können, wie zum Beispiel Lovely Charts und Gliffy oder Creately.

Heute geht es darum, Ihnen ein weiteres, neues Angebot in diesem Bereich vorzustellen und zwar Cacoo. Es zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es das gemeinsame Arbeiten an einem Schaubild in Echtzeit (!) erlaubt und – zumindest vorläufig – kostenlos genutzt werden kann. Das Video demonstriert Ihnen, was Sie alles damit anfangen können – und das ist beeindruckend:
Cacoo - Real-time Collaborative Diagramming & Design from Nulab Inc. on Vimeo.

Von daher kann ich Ihnen nur empfehlen, Cacoo einfach einmal zu testen. Sie werden verblüfft sein, wie leicht sich aussagekräftige, professionelle Visualisierungen erstellen und in unterschiedlichsten Zusammenhängen nutzen lassen. Viel Erfolg!

"Getting Things Done" mit Mindmapping

[ursprünglich veröffentlicht am 21.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

All die vielfältigen beruflichen – und natürlich auch privaten – Aufgaben, mit denen wir konfrontiert werden, in den Griff zu bekommen, ist heutzutage ein schwieriges Unterfangen. Deswegen ist immer wieder versucht worden, Methoden zu entwickeln, die dazu beitragen können, auch bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben den Überblick zu behalten. Mit die bekannteste und am weitesten verbreitete dürfte die des Erfolgsautors, fast könnte man sagen: Gurus, auf diesem Feld, die “Getting Things Done”-Methode von David Allen, sein.

Da sich auch Mindmapping hervorragend zur Aufgaben- und Projektorganisation eignet, liegt der Gedanke nahe, beides miteinander zu verbinden. Und genau darum hat sich Michael Deutch, Autor des Mindjet Blogs, in einem Webinar bemüht. Die Ergebnisse stehen einmal in Form einer auf Slideshare veröffentlichten Präsentation zur Verfügung: “Getting the most out of Mapping. A GTD Connect Special Presentation”. Die darin verwendeten Beispiel-Maps, wie etwa
  • Project Questions map template
  • Brainstorming results example map
  • Writing an article oder
  • Presentation outline
können aber auch hier als Mindmanager-Maps heruntergeladen werden und so als Ausgangspunkt für angepasste eigene Mindmaps dienen.

Webauftritte für den Unterricht mit Weebly for Education oder Google Sites erstellen

[ursprünglich veröffentlicht am 17.09.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Einer der besonderen Vorzüge des Web 2.0 besteht darin, dass es die vorhandenen Tools, wie Blogger, Zoho Wiki und viele andere mehr, leicht machen, blitzschnell einen offenen oder geschlossenen Blog für eine Schulklasse oder ein Wiki für ein Universitätsseminar zu erstellen. Allerdings bleiben dabei die indivuellen Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, wenn Sie beispielsweise zusätzlich zum Wiki noch andere Elemente benötigen, sehr begrenzt. Deswegen möchte ich Ihnen heute zwei Angebote vorstellen, die eben diese Erweiterungsmöglichkeiten und Flexibilität bieten, aber dennoch leicht zu bedienen sind.

Weebly for Education


Beim ersten handelt es sich um Weebly. Als Dienst, mit dem Sie online sehr leicht ansehnliche Webauftritte erstellen können, existiert er schon lange; das spezielle Angebote für den Bildungsbereich gibt es allerdings erst seit wenigen Wochen. Eine Einführung in die Möglichkeiten, die sich Ihnen damit bieten, finden Sie in einem sehr lesenswerten Beitrag von Jason Kincaid und natürlich auf der Website von Weebly for Education. Außerdem sollten Sie sich unbedingt Beispiele dafür ansehen, was sich damit machen lässt, zum Beispiel eine Website über Martin Luther King oder eine für die Altersstufe sehr schön aufbereitete Website einer Mathematiklehrerin.

Google Sites

Ein zweites Tool, das zwar nicht speziell für Unterrichtszwecke gedacht ist, aber dennoch sehr gut auch dafür eingesetzt werden kann, ist Google Sites, ein ebenfalls außerordentlich leicht zu bedienendes Tools, mit dem Sie Webauftritte aller Art erstellen können. Seit heute nun gibt es dort auch zahlreiche Vorlagen (hier die Vorstellung des neues Features durch den Google Blog), die Ihnen die Arbeit noch einfacher machen.

Wenn Sie sich dafür ein wenig Zeit nehmen, werden Sie in Kürze in der Lage sein, auch anspruchsvollere Funktionen zu nutzen und Ihrer Website ein professionelles, Ihren Bedürfnissen angepasstes Aussehen zu verleihen. Ihre Schüler oder Studierenden werden staunen!

XMind 2008 - kostenloses und leistungsfähiges Mindmapping-Programm

[ursprünglich veröffentlicht am 15.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Wenn sich einer mit Mindmapping-Software auskennt, liebe Leserinnen und Leser, dann ist das Chuck Frey, dessen exzellenten mindmapping softwareblog ich Ihnen nur wärmstens empfehlen kann. Und wenn der von einer Software schwärmt, dann gilt es, genau hinzuhören.

Eben dies tut er in einem sehr ausführlichen Artikel zu XMind 2008, in dessen Rahmen er das Programm auf Herz und Nieren testet. Die Ergebnisse sind hervorragend. XMind 2008 verfügt über eine Fülle von Profi-Funktionen, die weit über das hinausgehen, was das ebenfalls kostenlose FreeMind bietet.

Ich kann Ihnen – nicht zuletzt denjenigen, die gerade beginnen, sich mit Mindmapping zu beschäftigen - deswegen die Lektüre dieses Beitrags nur ebenso wärmstens ans Herz legen wie den Download und Test von XMind 2008. Viel Spaß und Erfolg dabei!

Google: Neue Optionen zur Verfeinerung der Suchresultate

[ursprünglich veröffentlicht am 12.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Obwohl wir an dieser Stelle immer wieder dafür plädieren, Internetrecherchen nicht nur auf Google zu stützen, dürften die meisten wohl nach wie vor primär diese größte Suchmaschine nutzen. In diesem Zusammenhang verdient es Interesse, dass Google – wohl von vielen unbemerkt – in den letzten Monaten eine ganze Reihe von wirklich hilfreichen Optionen eingeführt hat, um Suchresultate weiter zu verfeinern.

Sie verbergen sich hinter dem Link “Show options”, der sich am linken oberen Ende des Fensters mit den Suchresultaten befindet, und können mit einem Mausklick auf das Pluszeichen oder den Link eingeblendet werden. Einige davon möchte ich Ihnen am Beispiel einer Suche nach “eu enlargement” vorstellen.

Als außerordentlich hilfreich, wenn es darum geht, Entwicklungen im zeitlichen Verlauf zu betrachten, erweist sich die Option “Timeline”. Das gilt nicht zuletzt auch deshalb, weil es möglich ist, auf bestimmte zeitliche Phasen einzuzoomen und sich die Resultate dazu näher anzusehen.

Der Nutzen, die Suche auf bestimmte Medien (Videos, News, Blogs, Forums) zu konzentrieren, bedarf wohl kaum der näheren Erläuterung. Außerordentlich bemerkenswert ist dagegen die Tatsache, dass Google mit “Recent results” eine Echtzeit-Suche anbietet, mit der Sie auch Quellen finden, die gerade erst vor wenigen Sekunden publiziert wurden. Noch vor einem Jahr in dieser Form undenkbar!

Gute Erfahrungen habe ich bei meinen Tests auch mit der Option “Related Searches” gemacht. Aber auch die anderen Optionen, wie “Fewer shopping sites”, “Page Previews” etc. sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren. Der einzige – schmerzhafte – Nachteil dabei ist, dass die vorhandenen Möglichkeiten sich wechselseitig ausschließen, Sie also nicht beispielsweise Timeline und “Fewer Shopping Sites” kombinieren können.

Um dieses Problem zu vermeiden, können und sollten Sie bereits bei der Formulierung Ihrer Suchanfrage mit der “Advanced Search/Erweiterte Suche” arbeiten, die es ermöglicht, zahlreiche Filter sehr gezielt miteinander zu kombinieren und so von vornherein die Anzahl Ihrer Suchresultate begrenzt zu halten und ihre Relevanz zu erhöhen.

Neuerungen in Google Apps

[ursprünglich veröffentlicht am 08.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Ein wesentlicher Vorzug webbasierter Applikationen besteht darin, dass neue Funktionen und Verbesserungen den Nutzern sofort zur Verfügung stehen. Allerdings werden bei einigen Anbietern von Software as a Service solche Neuerungen mittlerweile mit einer derartigen Geschwindigkeit eingeführt, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Das gilt insbesondere dann, wenn, wie beispielsweise bei Zoho oder Google Apps eine breite Produktpalette vorhanden ist. Das haben natürlich auch die Anbieter registriert und informieren deswegen immer einmal wieder im Überblick über ihre neuesten Verbesserungen. Das gilt auch und gerade für Google, das gestern wieder einmal in einem Beitrag seines offiziellen Blogs wichtige Verbesserungen in seiner Produktpalette im Überblick vorgestellt hat. Dazu gehören unter anderem
Beeindruckend, nicht zuletzt auch deswegen, weil all die Neuerungen einen spürbaren Mehrwert bei der täglichen Arbeit mit Google Apps bringen.

Online-Umfragen mit Google Docs

[ursprünglich veröffentlicht am 01.11.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Es gibt unzählige Szenarien, in denen Online-Umfragen außerordentlich hilfreich sein können oder gar völlig unverzichtbar sind: Um Nutzer-Feedback einzuholen, um Veranstaltungen vorzubereiten, etc. Allerdings waren derartige Umfragen bislang technisch gar nicht so einfach zu erstellen. Umso erfreulicher ist es, dass Google Docs nun eine ebenso leicht zu bedienende wie technisch bequem zu handhabende Lösung anbietet.

Eine gute Einführung in ihre Handhabung bietet ein längerer Beitrag des digital inspiration Blogs.

Data Liberation - wie Sie Ihre Daten aus Google Anwendungen exportieren können

[ursprünglich veröffentlicht am 24.09.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Wie sicherlich viele von Ihnen auch, nutze ich zahlreiche Google-Anwendungen: Google Bookmarks, Calendar, Contacts, Docs, Gmail, iGoogle usw. Aber haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie die umfangreichen Daten und Informationen dort wieder herausbekommen? Gründe dafür gibt es schließlich viele. Nehmen wir an, Sie wollen eine lokale Sicherung oder zu einem anderen Dienst wechseln. Und natürlich stellt sich die Frage auch umgekehrt: Wie vorhandene Daten in eine (neue) Google-Anwendung importieren?

Mit eben diesen Fragen beschäftigt sich neuerdings eine Gruppen von Ingenieuren bei Google und hat mittlerweile bereits auf einer eigenen Website, data liberation, eine Fülle von Informationen und konkreten Anleitungen dazu zusammengestellt. Die sollten Sie sich unbedingt einmal ansehen und natürlich auch bookmarken – für den Fall der Fälle!

Texte hochladen und kommentieren lassen

[ursprünglich veröffentlicht am 11.09.2009 von Dr. Jürgen Plieninger]

Kennen Sie Scribd? Ein Dienst, bei dem Sie sich (wieder einmal) registrieren und danach Dokumente (doc, pdf) hochladen können. Man vergibt Schlagwörter, ebenso eine oder mehrere Kategorien und fertig. Was das soll? Volltextserver für das Volk, quasi: Wo jede/r etwas hochladen kann. Das ist dann für jede/n sichtbar, man kann das auch anderen mitteilen, da jedes Dokument eine spezifische Adresse hat. Sie können hier also beispielsweise Hausarbeiten und andere Texte hochladen und so veröffentlichen.

Mir fiel kürzlich ein Dienst auf, der bei einem Eintrag in Mashable zu zehn empfehlenswerten Tools für Lehrer mit aufgezählt war: bookgoo. Das ist wie Scribd, man lädt also Dokumente hoch. Der Dienst kann aber noch mehr: Jene, die das Dokument ansehen, können es kommentieren und markieren. So kann ein Text diskutiert und mit Metainformationen versehen werden, eine atttraktive Sache beispielsweise für Arbeitsgruppen, die an bestimmten Texten gemeinsam arbeiten. Nur ein dickes Haar schwimmt in der Suppe, Mashable bemerkt es und sagt:

"With better privacy controls, Bookgoo would be a great tool for teachers to offer feedback to students on any sort of document — however, because of its lack of robust privacy features, take care when using Bookgoo with students."

Genau: Es ist leider nicht auf bestimmte Kommentatoren und Bearbeiterinnen einzuschränkbar, jede/r kann die Kommentarfunktionen einsetzen. Immerhin: Ich denke, wenn man klare Zeitfenster ausmacht, innerhalb derer der Text bearbeitet werden kann/muss, ist die Gefahr gering, dass andere sich daran beteiligen. Es könnte ja jemand dann den Ertrag des Diskussionsprozesses zusammenfassen und in einem neuen, nicht veränderbaren Dokument für die nächste Einheit zusammenfassen und zur Verfügung stellen - beispielsweise auf Scribd ...

Visualisierung von Zahlen

[ursprünglich veröffentlicht am 06.09.2009 von Dr. Jürgen Plieninger]

Wie schon öfter in diesem Blog bemerkt: Ohne Visualisierung sind Ihre Präsentationen nicht einmal ein Viertel wert. Präsentationen leben von der Visualisierung von Sachverhalten, nicht durch endlose Aufzählungen. Und es ist für eine/n Vortragende/n auch viel leichter, im Vortrag einen eigenen Text zu präsentieren, wenn es nicht Aufzählungen sind, zumindest nicht allzuviele.

Durch die Visualisierung lernt man auf eine andere Weise, durch die doppelte Information per Auge/Ohr verdichtet sich der mitgeteilte Inhalt. Die Zuhörerschaft ermüdet nicht so leicht im Unterschied zur Situation, in der Text an die Wand geworfen und mehr oder minder paraphrasiert wird.

Doch Informationen zu visualisieren bedeutet Aufwand! Das gilt, wenn Sie aussagekräftige Zahlen heraussuchen und in eine graphische Darstellung umwandeln; es gilt noch mehr, wenn Sie passende Bilder als Illustration oder Hintergrund heraussuchen, oder gar, wenn Sie Diagramme mit Strukturen erstellen. Aber Hand aufs Herz: Ist das nicht der Sinn einer Präsentation, den Inhalt zu verdichten, auf den Punkt zu bringen und gut zu vermitteln?

Indem Sie sich also die Mühe machen, den Inhalt einer Präsentation ordentlich mit einer Aussage abzustimmen und diese zu verdeutlichen, hilft Ihnen das zugleich, den Inhalt noch einmal anders zu durchdringen und ihn wirklich adäquat auf die Bedürfnisse einer Zuhörerschaft hin zu konzipieren. Die Arbeit ist also in keinster Weise umsonst!

Schwierig ist nur, dass man oft nicht weiß, wie man das umsetzen kann. Hier möchte ich Ihnen das Weblog "Information aesthetics : Where form follows data" zur Lektüre empfehlen, das Beispiele für gelungene Visualisierungen aufzeigt. Wenn man das Weblog lädt, ist es zunächst etwas verwirrend, weil nur Bilder angezeigt werden, klickt man jedoch auf einen Screenshot, öffnet sich der eigentliche Beitrag, in welchem vorgestellt und kommentiert wird!

Mindmapping für Studierende - Überblick über nützliche Tools und Anwendungsbereiche

[ursprünglich veröffentlicht am 08.08.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Schon sehr häufig haben wir an dieser Stelle auf den außerordentlichen Nutzen von Mindmapping für Lehren und Lernen hingewiesen. Nicht umsonst spielt Mindmapping in unserem eigenen Arbeitsprozess eine herausragende Rolle, und es gibt kaum eine Aufgabe, bei der wir nicht in irgendeiner Form darauf zurückgreifen.

Das gilt insbesondere, wenn es darum geht, sich einer neuen Aufgabe, wie beispielsweise dem Verfassen eines Manuskripts, der Vorbereitung einer Präsentation oder der Skizze zu einem neuen Projekt, zuzuwenden. Es gilt aber auch für zahlreiche andere Arbeiten – die Aufgaben- und Terminplanung, die Vorbereitung und Durchführung von Meetings, ja selbst zum Schreiben längerer, komplexer Manuskripte mit Skizzen und Schaubildern ziehe ich den Mindmanager aus vielen Gründen einer Textverarbeitung vor. Die kommt bei mir immer erst ganz zum Schluss ins Spiel, wenn es um das Layout geht.

Das bildet den Hintergrund dafür, dass wir bei allen unseren einschlägigen Schulungen und Publikationen Tutorials zu Mindmapping als Methode und zur Nutzung verschiedener Mindmapping-Programme als obligatorischen Bestandteil ansehen und mit aufnehmen. So beispielsweise auch bei unserem soeben erschienenen Unterrichtspaket “Web 2.0 in der Schule”.

Selbstverständlich können wir dabei aus Platzgründen jeweils nur wenige ausgewählte Tools – webbasierte Applikationen wie Desktop-gestützte Software – vorstellen und besprechen. Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich auf den Beitrag “50 Useful Mind-Mapping Tools for College Students” gestoßen bin, der eine größere Anzahl an einschlägigen Programmen vorstellt, die sich in besonderer Weise für Studierende eignen. Die Sammlung ist in mehrere Kategorien gegliedert:
  • Kostenlose und Open-Source Programme
  • Zusammenarbeit
  • Brainstorming und Projektmanagement
  • Multitasking Tools
  • Verschiedenes (zum Beispiel Mindmapping Programme für Mobiltelefone)
Der Beitrag stellt, wie der Titel schon andeutet, insgesamt 50 Tools vor. Ich bin sicher, da werden Sie das eine oder andere finden, das genau Ihren Bedürfnissen und Arbeitsgewohnheiten entspricht.

Wenn Sie sich besonders für Projektmanagement mit Mindmaps interessieren, sollten Sie sich unbedingt die einschlägigen Video-Tutorials von Gideon King, dem NovaMind-Gründer, ansehen. Sie erläutern sehr eindringlich, warum Sie Mindmapping für Projektmanagement nutzen sollten und wo die Vorzüge dieses Vorgehens liegen.

Gideon nutzt zwar zur Demonstration aus naheliegenden Gründen das Produkt seiner eigenen Firma, Novamind; die grundlegenden Funktionalitäten, die er bespricht, wie beispielsweise die Zuweisung von Ressourcen zu Aufgaben etc., finden Sie aber auch in jeder anderen guten Mindmapping-Software, wie beispielsweise dem Mindmanager. Lassen Sie sich für Ihre nächsten Projekte inspirieren!

Bestände von Google News Archive Search vervierfacht

[ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]


Auf die Tatsache, dass Google News Archive Search faszinierende Möglichkeiten bietet, haben wir vor längerer Zeit schon einmal in einem Beitrag hingewiesen. Für diejenigen, die Google News Archive Search noch nicht kennen, hier noch einmal eine kurze Wiederholung:

Der Dienst erlaubt Ihnen, von Google digitalisierte Quellen, wie etwa Zeitungs- oder Zeitschriftenarchive, zu durchsuchen, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt sind, wie beispielsweise die oben abgebildete Ausgabe der Halifax Gazette vom 02.06.1753.

Das Ganze funktioniert denkbar einfach. Sie geben wie gewohnt Ihre Suchbegriffe ein, wie beispielsweise  < richard nixon watergate > (ohne die Klammern), und erhalten dann die Ergebnisse auf einer Zeitschiene angezeigt, wie im Screenshot unten zu sehen. Sie können dabei mit der Maus auf die Zeitschiene klicken und damit auf bestimmte Zeiträume, für die Sie sich besonders interessieren, einzoomen.

Der Bestand der Quellen, die auf diese Art und Weise abgefragt werden können, ist nun – und das bildet den Anlass für dieses Posting – nicht weniger als vervierfacht worden! Damit eröffnen sich Ihnen noch mehr Möglichkeiten, etwa als Geschichtslehrerin oder Geschichtslehrer Ihren Schülern wichtige Etappen der jüngeren Geschichte authentisch über die Lektüre und Analyse der Diskussion zum jeweils gegebenen Zeitpunkt in einer lebendigen Weise zu erschließen.

Und darüber hinaus sind natürlich viele andere Anwendungsmöglichkeiten denkbar.Ich wünsche Ihnen viel Spaß und neue Erkenntnisse mit diesem hervorragenden Dienst.


Gezielter und zeitsparender Recherchieren mit Yebol

[ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Eine Seite mit übersichtlich organisierten und hochrelevanten Ergebnissen zu jeder Suche anstelle von Hundertausenden oder gar Millionen von Links in einer nicht enden wollenden Liste – das dürfte der Traum eines jeden sein, der darauf angewiesen ist, möglichst schnell möglichst professionelle Antworten auf seine Fragen im Web zu bekommen. Eben das ist es, was Ihnen Yebol bietet, und deswegen möchte ich Ihnen diese neue Suchmaschine heute kurz vorstellen.

Den Hintergrund für die wirklich verblüffenden Fähigkeiten von Yebol bildet eine Kombination von neuartigen, patentierten imageAlgorithmen, mit deren Hilfe die Suchmaschine nicht einfach - gleichsam ohne Sinn und Verstand - Ergebnisse auflistet, sondern Suchbegriffe, Websites, Seiten und Inhalte clustert und kategorisiert. Um voll von diesen Funktionen profitieren zu können, müssen Sie die semantische Suche, die derzeit rund 10 Millionen zentrale Begriffe umfasst, nutzen. Dieser Bestand soll noch während der derzeitigen Betaphase kontinuierlich und gezielt weiter ausgebaut werden.

Der erste Eindruck aufgrund zahlreicher Beispiel-Recherchen zu ganz unterschiedlichen Gebieten, die ich die letzten Tage durchgeführt habe, ist sehr gut. Demgegenüber sieht das neue Bing ganz schön alt aus, auch wenn - zugegebenermaßen - dessen Hintergrundbilder weitaus schöner sind.

Dienstag, 23. August 2011

Webbasierte Visualisierungsprogramme: Lovely Charts und Gliffy Relaunch

[ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Visualisierung spielt in unserer eigenen Arbeit eine herausragende Rolle. Sehen Sie sich beispielsweise einmal unseren Themenkomplex zur EU auf dem UNESCO-Bildungsserver D@dalos – und hier insbesondere den Grundkurs 2, “Was ist die EU?” – an, dann wissen Sie, wovon die Rede ist und können beurteilen, warum wir diese gerade bei sehr komplexen Gegenständen, zu denen die EU ganz zweifellos gehört, für unverzichtbar halten. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen auch an dieser Stelle immer wieder Anwendungen vor, mit deren Hilfe Sie entweder umsonst oder gegen eine geringe Gebühr selbst Visualisierungen erstellen können, wie zum Beispiel vor einigen Wochen Creately.

Heute soll es um einen Newcomer, Lovely Charts, und um einen alten Hasen, Gliffy, gehen, der allerdings gerade eine umfassende Verjüngungskur erfahren hat. Dass es sich in beiden Fällen um webbasierte Programme geht, erübrigt sich hier fast zu erwähnen.

Lovely Charts

Beginnen wir mit dem Herausforderer, Lovely Charts, der sich durch eine sehr durchdachte und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche auszeichnet. Die Shape-Bibliotheken dürften für die meisten Zwecke mehr als ausreichend sein, und außerdem können Sie eigene Bilder und Symbole importieren. Mehr braucht dazu gar nicht gesagt zu werden, steht doch ein ausführliches, 15 Minuten langes Videotutorial zur Verfügung, das Sie mit allen Funktionen vertraut macht.

Schade ist – zumindest auf den ersten Blick –, dass die kostenlose Basisversion in ihren Möglichkeiten doch sehr beschränkt ist, wie dieser tabellarische Vergleich zwischen Basis- und Premiumversion zeigt. Vor allem die Tatsache, dass Diagramme nicht mit anderen geteilt werden können, schlägt sehr zu Buche. Wenn man dann allerdings erfährt, dass die Premiumversion für gerade mal 29 € im Jahr genutzt werden kann, und dem die Kosten für eine Visio-Vollversion gegenüberstellt, ist das gerdezu lächerlich wenig und ein mehr als faires Entgelt für eine gute Software.

Gliffy

Ein Gliffy Premiumaccount kostet im Vergleich dazu mit rund 42 € für einen Nutzer und rund 210 € für 10 Nutzer pro Jahr doch deutlich mehr, bietet allerdings auch eine ganze Reihe gerade für Teams sehr nützliche Funktionen, wie beispielsweise ein Rechtemanagement für verschiedene Ordner, Nutzermanagement etc.

Die Nutzeroberfläche ist meines Erachtens mit dem Relaunch deutlich übersichtlicher geworden, und auch die Schwierigkeiten beim Einfügen von Grafiken, die ich manchmal in der Vorversion hatte, scheinen verschwunden zu sein. In diesem Zusammenhang ist übrigens auch die integrierte Yahoo! Bildersuche zu erwähnen, die es, ohne Gliffy zu verlassen, ermöglicht, nach geeigneten Grafiken oder Fotos zu suchen und diese direkt in Ihr Gliffy-Schaubild einzufügen.

Und was, Lovely Charts oder Gliffy, soll ich nun nutzen? – mögen Sie fragen. Das bemisst sich nach Ihren speziellen Anforderungen und das sollen, müssen und können Sie aufgrund der Möglichkeit, einen kostenlosen Basisaccount anzulegen, natürlich selbst herausfinden. Ich persönlich würde – trotz des Relaunches von Gliffy – eher zum Newcomer Lovely Charts oder zu Creately tendieren. Beiden gegenüber wirkt Gliffy doch mittlerweile etwas altbacken und langsam.

Ihnen wünsche ich auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren. Und vergessen Sie nicht, Ihre Werke dann auch in Ihre Manuskripte und Präsentationen aufzunehmen. Alle hier besprochenen Anwendungen bieten den Export in ein Grafikformat an – hier sollten Sie aus Qualitätsgründen immer auf das PNG-Format zurückgreifen –, und diese Grafiken lassen sich kinderleicht in Word oder PowerPoint einfügen.

fefoo - 40 Kategorien und 250 Suchmaschinen auf einen Streich

[ursprünglich veröffentlicht am 25.07.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Angesichts der riesigen Anzahl von möglichen Themenbereichen, nach denen Sie im Web suchen und der Tausenden von Spezial-Suchmaschinen, mit denen Sie danach recherchieren könnten, ist es praktisch nicht mehr möglich, auch nur einigermaßen den Überblick zu behalten und jeweils den Spezialisten auszuwählen, der die besten Ergebnisse verspricht. Eben dieses Problem versuchen Such-Interfaces, wie beispielsweise der Browsys Advanced Finder, den wir Ihnen unter dem Namen Intelways vor langer Zeit einmal vorgestellt hatten, zu lösen, indem Sie Ihnen von einer Stelle aus den Zugriff auf möglichst viele Kombinationen von Kategorien und (Spezial-)Suchmaschinen offerieren. Einen neuen Vertreter dieser Spezies, nämlich fefoo, möchte ich Ihnen nachstehend kurz vorstellen.

Die Anzahl der Kategorien, die Sie auswählen können, ist keineswegs auf die sechs Registerkarten beschränkt, die Sie oberhalb des Eingabefeldes für die Suchbegriffe sehen. Sie erschließt sich vielmehr erst, wenn Sie nach einem Klick auf das Dropdownfeld “more” auswählen. Dann erscheint ein kleines Popup-Fenster mit einer langen Liste, aus der Sie aus- oder abwählen können.

Nachdem Sie dann Ihre bevorzugten Kategorien zusammengestellt haben, wählen Sie für jede Suche links die Kategorie – in unserem nachstehend abgebildeten Beispiel “Books” - und aus dem rechten Drimageopdownfeld anschließend die Spezial-Suchmaschine aus, mit der Sie recherchieren möchten (im Beispiel “Amazon”). Einfacher – und dennoch sehr zielgerichtet – geht’s nicht.