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Mittwoch, 1. November 2017

Top 200 Tools for Learning 2017

Die schon fast legendäre Liste der "Top 200 Tools for Learning" für das Jahr 2017 wurde veröffentlicht. Sie wird von Jane Hart vom "Centre for Learning & Performance Technologies" erstellt. 2.174 "learning professionals" aus 52 Ländern stimmen dafür ab. Auf der entsprechenden Website findet man die 200 Tools mit Kurzbeschreibungen sowie drei weitere Listen. Der Besuch lohnt sich...

Montag, 14. November 2016

GML 2016 Tagungsband online

GML steht für "Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens". Die diesjährige Konferenz fand im März 2016 statt, nun ist der Tagungsband online. Das Thema: "Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen" ...zum pdf

Freitag, 7. Oktober 2016

Top 200 Tools for Learning 2016

Zum zehnten Geburtstag der Umfrage und der daraus erstellten Liste hat Jane Hart nicht nur die Top 100 der Tools erstellt wie in den letzten Jahren, sondern eine Top 200. Und nicht nur das, sie hat aus den 200 Tools auch drei Teillisten erstellt, 1) for personal & professional learning, 2) for workplace learning und 3) for education. In der Präsentation sind diese vier Listen schön abgebildet:

Freitag, 25. September 2015

Die besten Lern-Tools

Jane Harts Liste "Top 100 Tools for Learning" für das Jahr 2015 wurde veröffentlicht. Seit 7 Jahren führt Twitter die Liste an.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Lehren und Lernen mit Big Data

Kurz und prägnant (88 S.), verständlich und mit eingängigen Beispielen stellen Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier in ihrem 2014 erschienenen Buch "Lernen mit Big Data: Die Zukunft der Bildung" (Verlagswebsite) dar, welche Chancen Big Data in allen Bildungsbereichen bietet:
"Zum ersten Mal in der Geschichte verfügen wir über ein starkes empirisches Werkzeug, mit dem wir verstehen können, wie man lehrt und wie man lernt."

"Das Wesen der Bildung ändert sich, weil die Gesellschaft mit Big Data endlich lernen kann, wie man lernt."

"Dieses Buch handelt davon, wie Big Data Bildung und Lernen verändert. Durch Big Data erkennen wir so klar wie nie zuvor, was funktioniert und was nicht. Wir können die Leistungen von Schülern und Studenten verbessern, da nun Aspekte des Lernens sichtbar werden, die zuvor einfach nicht beobachtet werden konnten."
Es sind im wesentlichen drei Eigenschaften von Big Data, die Lehren und Lernen verbessern: Feedback, Individualisierung und auf Wahrscheinlichkeiten basierende Vorhersagen. Diesen drei Aspekten sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Entscheidend ist (nicht nur, aber auch im Bereich des Lehrens und Lernens), dass Big Data neue Erkenntnisdimensionen eröffnet:
"Mit Big Data steht uns so viel Information zur Verfügung, dass wir »die Daten sprechen lassen« können: Wir können Einsichten gewinnen, die uns zuvor verschlossen waren (...). Aufgrund dessen werden wir verstehen, was beim Lernen funktioniert und was nicht – nicht nur ganz allgemein, sondern je nach Kontext, Klasse und sogar Individuum."

"Big Data bedeutet mehr als eine Veränderung unserer Lernweise: Es verändert die Art, wie wir über die Welt denken. Wegen und durch Big Data werden wir lernen, unser altes Denken in oftmals nur vermeintlichen Ursachen zu überdenken."
Allerdings müssen wir uns daran gewöhnen, dass dadurch "verstehen" nicht mehr das ist, was es einmal war. Das ist ein Grund dafür, dass es Akzeptanzprobleme bei Big Data-Analysen gibt:
"Wir müssen uns von der Überzeugung verabschieden, wir könnten einfach Kausalzusammenhänge aufdecken. Big Data zeigt uns meist nur Korrelationen auf. Diese Korrelationen – mutmaßliche Verbindungen und Zusammenhänge zwischen Variablen, die wir zuvor womöglich nicht wahrgenommen haben – verraten uns nicht, warum etwas geschieht, sondern nur, was geschieht. Aber das reicht mitunter aus, um Entscheidungen zu treffen."
Um diese Aspekte geht es auch in einem aktuellen Aufsatz von Viktor Mayer-Schönberger mit dem Titel: "Was ist Big Data? Zur Beschleunigung des menschlichen Erkenntnisprozesses".

Die erheblichen Risiken, die sich mit dem massenhaften Sammeln und Auswerten von Daten im Bildungssystem verbinden und die nicht nur Privatsphäre und Datenschutz betreffen, werden ebenfalls thematisiert. Die Autoren bilanzieren:
"Wie viele Big-Data-Analysen wir im Bildungssystem zulassen wollen und wie wir uns am besten gegen die absehbaren Schreckensvisionen schützen, bleibt letzten Endes eine schwierige Abwägung zwischen unserem Verlangen nach einer Optimierung des Lernens und unserer Ablehnung einer Festschreibung unser individuellen Zukunft durch die Daten unserer Vergangenheit."
      

Sonntag, 16. November 2014

Digitale Arbeitsorganisation - Tools im Überblick

Es ist sehr schade, dass das Blog #PB21 zum Jahresende eingestellt wird, umso erfreulicher ist es dagegen, dass die Verantwortlichen nochmals richtig Gas geben, um aus den vielen Beiträgen ein übersichtliches Archiv zu machen. Hierzu zählen verschiedene Serien, etwa von Martin Lindner zum "Lernen im digitalen Klimawandel", deren fünfter Teil eben erschienen ist.

Eine neue Serie beschäftigt sich mit digitaler Arbeitsorganisation. Bislang sind zwei Teile erschienen:
Außerdem versammelt das Blog Hinweise zu einer Vielzahl anderer nützlicher Werkzeuge:

Dienstag, 15. Juli 2014

Lernen 2.0: Artikelreihe von Martin Lindner

Auf dem Blog #pb21 der Bundeszentrale für politische Bildung ist heute der erste Teil einer Artikelreihe von Martin Lindner erschienen, die unter dem Titel "Die Bildung und das Netz - Lernen im digitalen Klimawandel" sechs Beiträge versammelt, die in den nächsten Wochen erscheinen werden:
  • Teil 1: Der große Bruch
  • Teil 2: Gute Alte Bürgerliche Bildung (August 2014)
  • Teil 3: Bildung von oben (September 2014)
  • Teil 4: Die unsichtbare Akademie (Oktober 2014)
  • Teil 5: Bildung von unten (November 2014)
  • Teil 6: Guerilla-Lernen in der flachen Welt (Dezember 2014)
Zum einleitenden Beitrag, der auch ein Interview mit dem Autor umfasst, geht es hier...

Donnerstag, 13. Februar 2014

Freie Software zum Memorieren und Lernen

Gestern in einer Fortbildung hatte ein Kollege einen guten Tipp: Eine Software, die auf verschiedenen Plattformen (kostenpflichtig für Apple-Produkte) läuft und es erlaubt, Lernstoff zum Lernen und selbst Prüfen anzulegen. Wie Vokabelkarten, nur vielfältiger, auch mit Multimedia unterlegbar und wird über die unterschiedlichsten Gerätarten hinweg synchronisiert. Anki: Remember Anything, Remember Anywhere, Remember Efficiently.

Sonntag, 29. September 2013

Keynote von Don Tapscott über die Zukunft der Universität

Wie immer geistreich und unterhaltsam: Don Tapscott fasst zunächst anschaulich die Grundgedanken von "Wikinomics" und "Macrowikinomics" zusammen, um sich dann der Zukunft der Hochschulbildung zuzuwenden. Es lohnt sich, die 80 min zu investieren:



Die wichtigsten Bücher, die angesprochen werden:

     

Freitag, 2. August 2013

Don Tapscott über die Net Generation

Auf sehr unterhaltsame Weise erklärt Don Tapscott die Eigenheiten und das Potenzial der digital natives bzw. der net generation. Zentraler Punkt für uns digital immigrants dabei ist das, was auch ich immer wieder in meinen Vorträgen zu Themen rund um das Web 2.0 hervorhebe: "We fear what we don't understand"...


Watch live streaming video from ideacity at livestream.com


Die beiden Bücher, auf die sich Tapscott bezieht, sind nach wie vor überaus lesenswert:

  

Freitag, 17. Mai 2013

Peeragogy - Peer Learning Handbook

Internetlegende Howard Rheingold erklärt selbst, für wen und was das Peer Learning Handbook gedacht ist:



Zu finden ist das außerordentlich nützliche Handbuch hier. Es handelt sich übrigens um ein offenes (und offen lizensiertes) Projekt:
This document is a practical guide to online co-learning, a living document that invites comment and invites readers to join the community of editors; the document does not have to be read in linear order from beginning to end. If you and a group of other people want to use digital media and networks to co-learn together, this handbook is a practical tool for learning how to self-organize peer learning — what we call “peeragogy.”
Unterteilt ist es (bislang) in neun Abschnitte: Introduction, Motivation, Practice, Convene, Organize, Cooperate, Assess, Tools und Resources.

Wer lieber gedruckte Bücher liest, dem sei Howard Rheingolds Buch "Net Smart" empfohlen, das nach wie vor zu den besten Veröffentlichungen zu digital literacy zählt:

Montag, 13. Mai 2013

Samstag, 6. April 2013

Vortrag von Gerald Hüther über das Lernen

Von Zeit zu Zeit tut es gut, sich auf Grundlagen zu besinnen. Und wenn es mit Hilfe eines mitreißenden Vortrags geschieht - umso besser. Der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther erinnert in diesem knapp 20-minütigen Vortrag an die enorme Bedeutung, die der Begeisterung zukommt, wenn es um Lernen geht. Außerdem entwickelt er ein eingängiges heuristisches Modell zum Verständnis der menschlichen Entwicklung, die mit zwei Prozessen auskommt, die im Mutterleib glücklich vereint sind, anschließend aber in einem beständigen Spannungsverhältnis zueinander stehen: das (autonome) Wachsen und das Verbundensein.


Freitag, 14. September 2012

Und nochmal Will Richardson: "Why school?"

Es ist erst ein paar Tage her, dass ich auf den neuen TED Talk von Will Richardson zur Reform des Bildungswesens hingewiesen habe (hier). Nun hat er die dort präsentierten Gedanken als kleines E-Book (Kindle Single) unter dem Titel "Why School?" veröffentlicht (EUR 2,68):


In seinem Blog findet sich eine Zusammenfassung der Gedanken und des Kontexts dieses Buches. Außerdem bin ich dort auf folgendes Zitat gestoßen, das bezeichnend für den Kern der Kritik von Richardson aus den letzten Jahren ist:
"They told us we were special, then they made us sit for standardised tests."

Donnerstag, 6. September 2012

TEDx Talk von Will Richardson

An dieser Stelle haben wir immer wieder auf Bücher und Vorträge von Will Richardson hingewiesen. In einem rund 18-minütigen Vortrag in Melbourne hat er nun wieder die Grundfragen treffend formuliert, vor denen das Bildungswesen steht angesichts der Tatsache, dass Wissen kein knappes Gut mehr und die Welt voller LehrerInnen ist. Unbedingt lesenswert sind - neben seinem Blog - die beiden folgenden Bücher:

 

Und hier ist das Video:


Donnerstag, 19. Juli 2012

Tagungsband zur GML 2012 ist erschienen

GML steht für Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens. Die diesjährige Tagung rund um das Lehren und Lernen mit digitalen Medien fand vom 15.-16. März 2012 an der Freien Universität Berlin statt. Nun ist der Tagungsband mit einer Vielzahl von anregenden Beispielen und Erfahrungsberichten zum E-Teaching und E-Learning erschienen. Er steht auf der Konferenzwebsite zum Download zur Verfügung...

Freitag, 13. Juli 2012

Garr Reynolds über Lernen und lectures

Garr Reynolds ("Presentation Zen") zählt zu den Großmeistern des Präsentierens. Bei TEDxOsaka hat er einmal mehr seine wichtigsten Gedanken zum Lernen im allgemeinen und lectures im besonderen auf eindrückliche Weise zusammengefasst:

Dienstag, 26. Juni 2012

Erfahrungen mit einem seminarbegleitenden Blog

Seit einigen Semestern halte ich an der PH Ludwigsburg eine Veranstaltung zum Themenbereich "Web (2.0), Medienkompetenz, (politische) Bildung" (mit wechselnden Titeln und Schwerpunkten). Hierzu habe ich einen Blog eingerichtet, der die Seminare semesterübergreifend begleitet.


Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
  • Es entsteht nach und nach eine ordentliche Ressource zu dem Themengebiet, auf die in jedem neuen Semester aufgebaut werden kann.
  • Rund 10% der Studierenden posten regelmäßig, wenn sie auf relevante Inhalte stoßen, weitere rund 20% posten gelegentlich, der Rest selten oder gar nicht. Die Postings beleben die Lehrveranstaltung.
  • In bescheidenem Maße, aber immerhin, wird der Wochenrhythmus zugunsten einer kontinuierlichen Beschäftigung mit der Thematik aufgehoben.
  • Auch als Seminarleiter stößt man durch die Postings der Studierenden immer wieder auf Neues und Interessantes.
  • Seminararbeiten (Beispiele) werden nicht mehr wie bisher, sondern als ausführliche Blog-Postings verfasst. Die Qualität der Arbeiten hat sich dadurch verbessert (vermutlich, weil die Motivation größer ist, wenn man für ein Publikum schreibt).
  • Seminararbeiten nützen anderen, statt in der Schublade des Seminarleiters zu verschwinden.
  • Es besteht die Möglichkeit, im Blog auch größere Projektergebnisse zu veröffentlichen (Beispiel: Wikipedia verstehen).
Abgesehen davon ist es m.E. zwingend, dass Studierende Postings verfassen, um diese neue Textsorte kennenzulernen und einzuüben. In aller Regel stellt das erste Posting für den Seminarblog für die Studierenden auch das erste Posting überhaupt dar.

Donnerstag, 12. April 2012

"Net Smart" - neues Buch von Howard Rheingold zu digital literacy

Foto: Joi Ito (Fotopedia)
Mit Howard Rheingold hat sich ein Urgestein des Internet-Zeitalters zu Wort gemeldet. Und es lohnt sich (wieder mal), zur Kenntnis zu nehmen, was er zu sagen hat. "Net Smart. How to Thrive Online" (MIT Press 2012) heißt das neue Werk. Unprätentiös benennt er das Ziel des Buches:

"I’ve been asking myself and others how to use social media intelligently, humanely, and above all mindfully. This book is about what I’ve learned" (S. 1).


Ihm geht es um den bewussten Umgang mit den neuen und neuartigen Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet. Nicht die Technologie darf im Vordergrund stehen, sondern der sinnvolle und informierte Umgang damit:

"My own stance toward media literacy—the reason I wrote this book—is based on the same conclusion Baron reached: that human agency, not just technology, is key. What you and I know, think, and do at this moment of technology-initiated yet human-centered change matters" (S. 56).

Rheingold teilt digital literacy in fünf Kategorien ein, liefert Grundinformationen zum Verständnis der jeweiligen Besonderheiten und zeigt in Umrissen, wie diese literacies gelehrt werden können (und sollten):

"I want to introduce you to new know-how (and how to know in new ways) by sharing what I’ve learned about five literacies that are in the process of changing our world: attention, participation, collaboration, the critical consumption of information (aka “crap detection”), and network smarts" (S. 5).

Einen besonderen Akzent des Buches macht die erste dieser fünf literacies aus: attention (bzw. mindfulness):

"Attention is a literacy that can thread all the other literacies together and hence is fundamental to the others in several ways" (S. 9).

"When it comes to interacting with the world of always-on info, the fundamental skill, on which other essential skills depend, is the ability to deal with distraction without filtering out opportunity" (S. 41).

"...mindfulness is “the awareness that emerges through paying attention on purpose.” That awareness, which even tentative direct experimentation can grant to some noticeable degree, is the power tool that all the other literacies depend on. Mindfulness is what connects your attention to skills of digital participation, collaboration, crap detection, and network smarts. Deliberately exercised, continually strengthened, and judiciously applied, mindfulness is the most important practice for anyone who is trying to swim through the infostream instead of being swept away by it" (S. 64).

Für unsere Seminare und Fortbildungen zu verschiedenen Themen rund um Web (2.0), politische Bildung und Medienerziehung bietet Rheingolds Buch hilfreiche Ergänzungen, und seine Gliederung in fünf literacies bildet einen interessanten Versuch, den ausufernden Stoff unter Kontrolle zu bringen. An der Bedeutung des Lehrens und Lernens von digital literacy lässt der Autor keinen Zweifel:

"...knowing how to make use of online tools without being overloaded with too much information is, like it or not, an essential ingredient to personal success in the twenty-first century" (S. 2).

"...those who understand the fundamentals of digital participation, online collaboration, informational credibility testing, and network awareness will be able to exert more control over their own fates than those who lack this lore" (S. 2).

"Knowing that you have a printing press, broadcasting station, community hall, marketplace, school, and library of all knowledge in your pocket—and knowing how to use it for your own benefit—is what makes the difference between a consumer of electronic gadgets and an empowered citizen" (S. 18).