Montag, 22. August 2011

Wie Google den Journalismus verändert

[ursprünglich veröffentlicht am 10.05.2009 von Prof. Dr. Wolfgang Schumann]

Der Google Watchblog weist auf einen Beitrag des NDR hin, in welchem herausgearbeitet wird, wie Online-Journalismus Google bei der Recherche verwendet, seine Artikel auf die Suchmaschine hin optimiert (Artikel, die in der Papierausgabe veröffentlicht wurden, werden extra nochmal für die Online-Ausgabe überarbeitet, damit sie im Ranking möglichst weit oben erscheinen).

Zentrales Thema ist also die Sichtbarkeit des Artikels in der Suchmaschine, die Tatsache, dass alle - auch Journalisten - in der Regel nur die ersten Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Was das für den Journalismus und die Öffentlichkeit bedeutet, arbeitet der NDR-Beitrag, der als Video zu sehen ist, sehr schön heraus.

Peter Glaser gibt in einem in der taz erschienenen Artikel zum 10jährigen Jubiläum noch eine Analogie, die mir in diesem Zusammenhang sehr treffend zu sein scheint: Google sei zum Synonym für “Sofortwissen” geworden. Und der Witz vom Mann, der nur ein Buch habe, sei nun Wirklichkeit geworden. Das Buch heiße - Google!

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