Sonntag, 28. Mai 2017

Suche nach Ähnlichem

Das Netz ist flüchtig. Angeblich sind Inhalte ewig und drei Tage verfügbar, aber wie oft sind Seiten und Angebote verschwunden und nicht einmal über die Wayback Machine des Internet Archives recherchierbar! Manchmal sind es auch bestimmte Anwendungen, so wie die Tools, die wir Ihnen hier vorstellen und dann ist sowieso guter Rat teuer. Welche Alternativen gibt es dazu, wie finde ich ähnliche Angebote? Hier gibt es eine bestimmte Kategorie von Suchmaschinen, die hier helfen können. Similar Site Search ist ein gutes Beispiel dafür: Man gibt die Adresse einer bestimmten Webseite oder Anwendung ein und bekommt eine Liste ähnlicher Webseiten wieder als Ergebnis zurückgespielt. Wenn Sie beispielsweise wissen wollen, welche Wörterbücher ähnlich wie LEO Dictionary ist, geben Sie dict.leo.org in die Suchmaschine ein und bekommen eine Liste. Das klappt oft recht frappierend - aber nicht immer. Wenn Sie ein anderes Beispiel suchen, wäre noch alternativeTo zu nennen. Falls SimilarSiteSearch verschwindet, haben Sie hier die Gelegenheit, nach Alternativen zu suchen!

Sonntag, 23. April 2017

PRISM-BREAK - Verzeichnis alternativer Software

„Hilf mit, die Massenüberwachung ganzer Bevölkerungen unwirtschaftlich zu machen! Wir alle haben ein Recht auf Privatsphäre!
Du kannst es heute ausüben, indem Du Deine Kommunikation verschlüsselst, Deine Abhängigkeit von proprietäreren, zentralisierten Diensten verringerst und stattdessen auf Dezentralisierung und Freie Software setzt.“
PRISM-BREAK ist eine Sammlung alternativer Software – alternativ zu proprietären Progammen, bei denen man dem Hersteller trauen muss, dass sie sicher ist. Sie ist gut geordnet,
prismbreak
so dass man die alternativen Programme je nach Plattform durchsehen kann. Die Beschreibungen sind gut und wertend, so dass man damit etwas anfangen kann. Zumindest ist mit diesem Verzeichnis klar, dass die Alternativen zur Verfügung stehen!

Freitag, 21. April 2017

Portableapps

Dieses Verzeichnis gibt es schon sehr lange: PortableApps.. Es enthält lauter Versionen bekannter Programme (mehr als 300 übrigens …), die aber nicht installiert werden müssen, sondern auf dem Stick (oder auch ohne Adminreche zu benötigen auf der Festplatte) untergebracht werden können. Mit dem Stick sind sie portabel und können an verschiedenen Geräten eingesetzt werden, auf der Festplatte kann man schnell mal etwas installieren und ausprobieren, ohne einen umfangreichen Setup-Prozess durchlaufen zu müssen. Und noch ein Vorteil: Alles ist schön schlank!
Es gibt eine Alternative zu diesem Verzeichnis:  http://www.portablefreeware.com/  

Montag, 20. März 2017

Google differenziert benutzen

Profis schwören bei der differenzierten Suche mit Google auf die Beigabe von Suchaspekten und die zeilenorientierte Suche, die schneller als die erweiterte Suche zu bedienen ist. Doch welche Suchaspekte sind relevant und wie kombiniert man sie richtig? "Mastering Google Search Operators in 67 Steps" ist hier eine beachtenswerte Anleitung!

Samstag, 18. März 2017

JSTOR Text Analyzer - Textanalyse-Suche samt Recommender-System


JSTOR ist ein großer Digitalisierungsverbund, dessen Bestände in vielen Hochschulen in das Angebot der E-Journals eingebunden ist. Im Beta-Status gibt es jetzt das Tool "Text Analyzer", mit dem man jetzt diesen Bestand für die Recherche nutzen kann.

Man gibt erstens Text ein oder auch ein Bild. Ich habe einen Abschnitt aus dem englischen Wikipedia-Artikel "Third Place" verwendet, war aber wohl zu sparsam, denn anderwo steht, das Tool sei umso besser, je mehr Text man eingibt. Gut. Dannn kommt eine Ergebnisseite, auf der man zweitens nochmal nachjustieren kann: Man bekommt eine Liste der wichtigen Begriffe und kann diese gewichten oder noch Begriffe nachschieben.

Es ist aber drittens auch möglich, in einer Schlagwortwolke noch weitere Begriffe auszuwählen:

Rechts gibt es dann eine Liste von Ergebnissen, sprich: Aufsätzen, die den Eingaben entsprechen. Es ist also eine Art Recommender-System nach Textanalyse. Sehr handsam!

Der Hinweis auf JSTOR Text Analyzer kam von Gary Price in InfoDocket, der noch auf ein Anleitungsvideo verlinkt und von einem Tübinger Kollegen, Renke Siems.
Als letztes möchte ich noch an Aaron Swartz gedenken, dessen Tod auf tragische Weise mit dem Thema der Analyse des großen Datenbestandes von JSTOR verknüpft ist.

Sonntag, 27. November 2016

Überarbeitetes Google Sites

Google kaufte 2007 JotSpot-Wiki auf und erstellte daraus den Dienst Google Sites, mit dem man Webseiten selbst erstellen konnte. Dieser Dienst wurde nun runderneuert, und beim Google Watch Blog ist ein schöner Beitrag zu finden, was sich alles getan hat. Von der Leistungsfähigkeit her ist Google Sites vergleichbar mit pbworks: man kann hierarchische Seiten anlegen, aufeinander verlinken, Bilder und Dateien hinterlegen und einbinden und hat eine gute Benutzerverwaltung, mit deren Hilfe man vom komplett geschlossenen Wiki bis hin zu offenen Seiten alles mit unterschiedlichen rechtlichen Rollen (Eigentümer / darf schreiben / darf lesen) umsetzen kann. Beide, Google Sites wie pbworks sind vielseitig einsetzbar, als eigene Ablage, als Gruppen-Ablage (wenn man bereit ist, den Datenschutz-Frosch, dass die Server in den USA oder sonstwo stehen, zu schlucken!) oder auch als schnell einzurichtende Webseite, um etwas zu präsentieren.

Montag, 14. November 2016

GML 2016 Tagungsband online

GML steht für "Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens". Die diesjährige Konferenz fand im März 2016 statt, nun ist der Tagungsband online. Das Thema: "Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen" ...zum pdf

Freitag, 7. Oktober 2016

Top 200 Tools for Learning 2016

Zum zehnten Geburtstag der Umfrage und der daraus erstellten Liste hat Jane Hart nicht nur die Top 100 der Tools erstellt wie in den letzten Jahren, sondern eine Top 200. Und nicht nur das, sie hat aus den 200 Tools auch drei Teillisten erstellt, 1) for personal & professional learning, 2) for workplace learning und 3) for education. In der Präsentation sind diese vier Listen schön abgebildet:

Freitag, 12. August 2016

Überblick über Chrome-Extensions zum Wissenschaftlichen Arbeiten

Das Impact Blog der London School of Economics ist schon immer eine gute Adresse für Neuigkeiten im Bereich der sozialwissenschaftlichen Methoden und des wissenschaftlichen Arbeitens. Der Beitrag "10 Chrome extensions to help manage references, notes, citations and capture information" von Andy Tattersall scheint mir einen guten Überblick zu geben, was man alles mit AddOns (so heißt das beim Firefox-Browser) oder Extensions (dasselbe bei Chrome, aber auch Opera oder Vivaldi) erreichen kann. Lesenswert!

Donnerstag, 11. August 2016

Wissenschaftliche soziale Netzwerke

Noch nicht so weit bekannt sind die wissenschaftlichen sozialen Netzwerke - nein, ich meine damit nicht Xing und LinkedIn, die eher klassische soziale Netzwerke mit Blick auf Karriere und Beruf darstellen. Wissenschaftliche soziale Netzwerke sind in meinen Augen dadurch charakterisiert, dass man hier neben dem Sich-Darstellen und Kommunizieren auch die Möglichkeit hat, eigene Papers und Veröffentlichungen hochzuladen. (Dass das so seine eigenen Schwierigkeiten bietet, behandelt ein Blogbeitrag der TU Berlin). Zu diesen Netzwerken sind ResearchGate, Academia.edu und Mendeley zu zählen. Falls Sie diese noch nicht so genau kennen, zeigt ein Blogartikel von Christian Reinboth bei Wissenschafts-Turm die Vor- und Nachteile dieser Angebote, insbesondere für Studierende.

Sonntag, 3. Juli 2016

Evernote kann nur noch auf zwei Geräten kostenlos synchronisiert werden

Witzigerweise war Evernote der Ort, an den viele gewechselt sind, die Google Notebook liebten. Dieses wurde eingestellt, Evernote stellte damals sogar ein Tool zur Verfügung, mit dem man die Inhalte leicht hinübertransferierte. Nun also schränkt Evernote die Zahl der Devices ein, mit denen man es nutzen kann. Ob wieder ein Wechsel sinnvoll ist? Zoho Notes wurde leider eingestellt, das seit einiger Zeit angebotene Google Notizen (oder "Google Keep" im englischsprachigen Raum) wäre witzigerweise eine Alternative - ich ha be allerdings keine Erfahrung damit, wie gut die Erschließung ist. Bilder bekommt man in den Dienst auch hinein. Und dann wäre da noch ein großer Anbieter, der hier etwas zu bieten hat: Microsoft mit OneNote. Ein schönes Beispiel für ein (freigeschaltetes) OneNote-Notizbuch ist die Sammlung von Marjoleine Hoekstras zum InoReader.

Dienstag, 31. Mai 2016