Montag, 26. August 2013

Diigo mit neuem Outfit und Geschäftsmodell

Diigo, der große Konkurrent des sozialen Bookmarkdienstes delicious erscheint in neuem Design,
das viel klarer und - im Moment - ohne die bisher hinzugefügte Werbung daherkommt. Offensichtlich hatte man mit seinem Geschäftsmodell Erfolg - beispielsweise, dass Mehrwertdienste wie das unbegrenzte Ablegen von Inhalten oder das Highlighten von Textsetellen dem "Premium"-Bezahlmodell vorbehalten ist.
Wer die Inhalte sonstwo online ablegen möchte, muss beispielsweise das Notizbuch Evernote verwenden. Was auch neu gestaltet wurde, ist die Extension für Chrome, die vielfältige Verarbeitung der zu speichernden Webquelle erlaubt:
Alles in allem ist Diigo ein hervorragendes, an die eigenen Bedürfnisse anpassungsfähiges Tool und - das muss auch hervorgehoben werden - immer noch ein Web 2.0-Instrument, indem man hier sein Netzwerk pflegen oder auch Gruppen aufbauen kann. Oder auch nur einen Blick über den Tellerrand werfen kann, indem man auf Diigo nach tags sucht und sieht, was andere User abgespeichert haben! Wer mehr über den Relaunch lesen möchte, kann im Diigo Blog schmökern oder in TechCrunch.

Freitag, 2. August 2013

Don Tapscott über die Net Generation

Auf sehr unterhaltsame Weise erklärt Don Tapscott die Eigenheiten und das Potenzial der digital natives bzw. der net generation. Zentraler Punkt für uns digital immigrants dabei ist das, was auch ich immer wieder in meinen Vorträgen zu Themen rund um das Web 2.0 hervorhebe: "We fear what we don't understand"...


Watch live streaming video from ideacity at livestream.com


Die beiden Bücher, auf die sich Tapscott bezieht, sind nach wie vor überaus lesenswert:

  

Mittwoch, 24. Juli 2013

Near-Operator bei Bing

Wussten Sie, dass nicht nur Google (entweder mit einen * zwischen den beiden Suchwörtern, aber auch mit AROUND(x), wobei x=die maximale Zahl der Wörter zwischen den beiden Suchbegriffen angibt), sondern auch Bing einen “near”-Operator bietet? Karen Blakeman hat eine Matrix erstellt, in welcher die Suchspezifikationen für Google, Bing und DuckDuckGo aufgelistet sind. Sehr schön! [via einem Google-kritischen Eintrag in Blakemans Blog]

Mittwoch, 26. Juni 2013

#exif13: MOOC zum Wissenschaftlichen Arbeiten

Eigentlich ist dies ein Eintrag von Ragnar, denn er hat mich durch einen Link auf dieses Angebot gebracht - einen Online-Kurs zum Wissenschaftlichen Arbeiten.
"Getreu dem Motto “Nach dem MOOC ist vor dem MOOC” werden wir im Juni und Juli 2013 einen weiteren MOOC anbieten. Thema wird wissenschaftliches Arbeiten sein und eingeladen sind alle (und diesmal wirklich alle), die sich mit Fragen zu Hypothesen, Methoden, Statistik oder dem Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigen."
[via Homepage bei der Fernuni Hagen]

Der Zeitplan sieht so aus:

  • 12.06.2013, 18 Uhr: Was ist wissenschaftliches Arbeiten? 
  • 20.06.2013, 18 Uhr: Wie funktioniert eine Literaturrecherche? 
  • 27.06.2013, 18 Uhr: Wozu brauche ich eine Forschungsfrage? 
  • 04.07.2013, 18 Uhr: Wie findet man methodisch Antworten auf die Forschungsfrage? 
  • 11.07.2013, 18 Uhr: Wozu braucht man ab und an Mathematik und Statistik im Forschungsprozess? 
  • 18.07.2013, 18 Uhr: Auf den Punkt gebracht: Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?

Dienstag, 25. Juni 2013

Wie lassen sich die globalen Probleme lösen?

Laut Don Tapscott besteht Anlass zur Hoffnung, denn es bilden sich dank des Web 2.0 neuartige Akteure heraus, die er "Global Solution Networks" nennt. In einem interessanten Vortrag auf der SXSW 2013, über den ich an anderer Stelle ausführlich berichte, stellt er sie vor:


Don Tapscott - How To Solve the World's Problems - SXSW Interactive 2013 from SXSW on Vimeo.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ist Twitter in der Wissenschaftskommunikation sinnvoll? - Teil 1

Auf den ersten Blick sieht das hier so aus, als ob es das übliche Gesammele von Kontakten, ob relevant oder nicht, ist und das ebenso übliche Gekrähe, wie beliebt man nun ist, zwecks der wachsenden Zahle der Follower. Also eine übliche Geschichte aus dem märchenhaften Bereich der "social media" - und dann auch noch in Twitter, das ja nur 140 Zeichen pro Eintrag erlaubt und damit nichts, was man sinnvoll kommunizieren könnte? - So könnte man meinen, so ist es aber nicht!

Um noch hier beim Beispiel zu bleiben: Thorsten Faas ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mainz (hier seine offizielle und hier seine private Homepage) und twittert zu seinem Fachgebiet, Wahlforschung - und ab und zu noch ein wenig Fussball. Man hat also Gelegenheit, einem Wissenschaftler bei seinen Entdeckungen, Wertungen, Hinweisen und Überlegungen folgen zu können. Das findet nicht so ausgiebig wie in einem Weblog statt, schließlich gehört Twitter - wie übrigens auch vergleichbare Dienste wie z.B. identi.ca - zum "Microblogging", d.h. es werden nur kleine Sequenzen gepostet, ggf. ergänzt durch Bilder oder Videos.

Ich konnte mir den Mehrwert, den das bringt, anfangs auch nicht recht klar machen, im Grunde muss man anfangen, Kontakte nach Interessen knüpfen. Das geht auf Twitter recht leicht, wenn man schonmal einige Kontakte hat, dann wird man entweder durch Retweets mit den Inhalten weiterer Nutzer/innen vertraut und kann sie abonnieren oder man folgt einem so genannten hashtag, einem Schlagwort. Das sind die Begriffe, die mit einer vorangestellten Raute "#" versehen sind. Oder ich suche in Twitter selbst oder mit Hilfe einer Spezialsuchmaschine wie Topsy nach mich interessierenden Inhalten. Wenn Sie beispielsweise "Wahlforschung" eingeben, kommen Sie wieder auf den oben aufgeführten Twitterer.

Twitter gibt also seine Inhalte recht leicht her, so dass man gut abschätzen kann, ob zu interessierenden Themen relevante Inhalte oder Kommunikationspartner existieren. Und diese kann man weiter beobachten, indem man sich mit ihnen verbandelt. Ob Prof. Faas weiß, dass ich seine Inhalte zur Kenntnis nehme, seit er im September 2012 zum DVPW-Kongress in Tübingen weilte? Es kommt nicht darauf an! Man kann also auf Abstand bleiben oder selbst beitragen oder Diskussionen anfangen, ganz nach Gusto.

Noch etwas gibt das obige Beispiel her: Mit Hilfe von Twitter lassen sich Tagungen gut "verfolgen", wenn genügend eifrige Twitterer an der Tagung teilnehmen. Sie sehen oben das Schlagwort #wks13. Das ist das Schlagwort zu einer Konferenz, das verlinkt ist. Wenn Sie daraufklicken, bekommen Sie Tweets, also Einträge auf Twitter, zu dieser Konferenz, nicht nur von Thorsten Faas, sondern auch von anderen, die an der Konferenz teilnehmen - oder nicht teilnehmen, aber Fragen dazu stellen oder Wertungen abgeben. Somit löst sich die Konferenz potentiell vom Tagungsort, indem Twitterer Inhalte und Verweise (beispielsweise auf abgelegte Präsentationen der Referentinnen und Referenten) posten und andere dies zur Kenntnis nehmen und ggf. darauf reagieren können.

Werden über Twitter nur magere Informationen verteilt? Dieses Beispiel zeigt: Je nach der Güte der Inhalte, die meine Kontakte generieren, wird mein Horizont ziemlich erweitert, sowohl im geographischen als auch im sachlichen Sinne. Twitter kann eine ernstzunehmende Quelle wissenschaftlicher Informationen sein, die noch dazu aktuell sind und Wertungen enthalten - etwas, das durchaus hilfreich sein kann, wenn man es einschätzen kann. Im zweiten Teil - in 7-10 Tagen - möchte ich gern noch systematischer auf die verschiedenen Inhalte, die über Twitter greifbar sind, eingehen.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Google stellte die "Translated Search" ein

Nun ist die Welt doch wieder ein Stück auseinander gerückt: Konnte man seit einigen Jahren - Wolfgang Schumann hatte hier bereits am 05.12.2009 darüber geschrieben - als Option in der Google-Suche deutschsprachige Stichwörter eingeben, eine oder mehrere Sprachen auswählen, dann wurde im betreffenden Sprachbereich gesucht, die Ergebnisse in der Kurzdarstellung auf deutsch übersetzt und ggf. auch die Webseiten übersetzt. Zugegeben mit Hilfe von Google Translate, was mitunter zweifelhafte Ergebnisse brachte, man konnte mit dieser Option aber in fremdsprachigen Webinhalten recherchieren und auf deutsch zumindest beurteilen, ob sich weiterer Aufwand - beispielsweise für eine bessere Übersetzung - lohnen. Das ist nun vorbei. Karen Blakeman beklagt die Aufgabe dieses Dienstes ebenfalls und bringt eine kurze Textpassage von Google, in welcher auf Google Translate verwiesen wird und auch auf die Extension im Chrome-Browser, mit der man ganze Webseiten übersetzen kann. Geschenkt! Google Operating System schildert eingehender, dass diese Suchoption zuerst 2007 eine Option von Google Translate war und 2009 als Option in die allgemeine Suche integriert wurde. Und bringt wohl den wahren Grund: diese Option wurde nicht intensiv genutzt. Vielleicht interessiert man sich trotz Globalisierung doch nicht so intensiv füreinander. Jedenfalls: Wenn man ab jetzt etwas im arabischen, japanischen oder sonst einem exotischen Sprachraum sucht, hat man richtig Aufwand:
  • Suchwörter übersetzen, ggf. zuerst geeignete Wörterbücher finden
  • geeignete Suchmaschine (oder die jeweils lokale Google-Ausgabe) finden
  • Ergebnisse übersetzen.
Was bisher im Fluss ging, wird jetzt (wieder) richtig Arbeit. R.I.P., Translated Search!!

Blogparade: Hilfe, mein Prof blogt!

Das SOOC13-Team fragt im Rahmen einer Blogparade:
Liebe Professoren, Dozenten, Universitätsmitarbeiter…: Warum blog(g)t Ihr eigentlich?
Da diese Frage recht regelmäßig in meinen hochschuldidaktischen Seminaren für ProfessorInnen auftaucht, habe ich an anderer Stelle verschiedentlich bloggend darüber nachgedacht und versuche diese Gedanken hier zusammenzufassen.

(1) Zuerst ein Web 2.0-typischer Grund: Der individuelle Nutzen verbindet sich (mühelos) mit einem (potenziellen) allgemeinen Nutzen - was heißt das im Fall des Bloggens? Bloggen heißt für mich auch und nicht zuletzt, meine Gedanken zu einer Sache, einem fertig gelesenen Buch, einer Diskussion zu ordnen und geordnet abzulegen, nämlich in Form eines Blog-Postings. Früher hätte ich mir vielleicht handschriftlich Notizen gemacht (und diese dann so abzulegen versucht, dass ein Wiederfinden nicht von vornherein ausgeschlossen werden musste). Dabei ist es ein schöner Nebeneffekt, dass möglicherweise andere von diesen Notizen profitieren, dass ich also - ähnlich wie beim Social Bookmarking - angesichts der Informationsflut Kurator-Dienste leiste.

Ein Beispiel: Vor einiger Zeit habe ich das damals neue Buch "Net Smart" von Howard Rheingold gelesen, das sich mit dem für mich unmittelbar einschlägigen Thema befasst, was digital literacy heute umfasst und v.a. wie digital literacy unterrichtet werden könnte. Nach der Lektüre habe ich einige interessante Gedanken aus dem Buch in Form eines Postings festgehalten. Das war für mich persönlich nützlich und hat vielleicht bewirkt, dass andere auf dieses empfehlenswerte Buch aufmerksam wurden - eine win-win-Situation also.

(2) Ein weiterer Grund, warum ich blogge bzw. - allgemeiner formuliert - warum ich Blogs in der Hochschullehre einsetze: Seit einigen Semestern halte ich an der PH Ludwigsburg eine Veranstaltung zum Themenbereich "Web (2.0), Medienkompetenz, (politische) Bildung" (mit wechselnden Titeln und Schwerpunkten). Hierzu habe ich einen Blog eingerichtet, der die Seminare semesterübergreifend begleitet.



Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
  • Es entsteht nach und nach eine ordentliche Ressource zu dem Themengebiet, auf die in jedem neuen Semester aufgebaut werden kann.
  • Rund 10% der Studierenden posten regelmäßig, wenn sie auf relevante Inhalte stoßen, weitere rund 20% posten gelegentlich, der Rest selten oder gar nicht. Die Postings beleben die Lehrveranstaltung.
  • In bescheidenem Maße, aber immerhin, wird der Wochenrhythmus zugunsten einer kontinuierlichen Beschäftigung mit der Thematik aufgehoben.
  • Auch als Seminarleiter stößt man durch die Postings der Studierenden immer wieder auf Neues und Interessantes.
  • Seminararbeiten (Beispiele) werden nicht mehr wie bisher, sondern als ausführliche Blog-Postings verfasst. Die Qualität der Arbeiten hat sich dadurch verbessert (vermutlich, weil die Motivation größer ist, wenn man für ein Publikum schreibt).
  • Seminararbeiten nützen anderen, statt in der Schublade des Seminarleiters zu verschwinden.
  • Es besteht die Möglichkeit, im Blog auch größere Projektergebnisse zu veröffentlichen (Beispiel: Wikipedia verstehen).
Abgesehen davon ist es m.E. zwingend, dass Studierende Postings verfassen, um diese neue Textsorte kennenzulernen und einzuüben. In aller Regel stellt das erste Posting für den Seminarblog für die Studierenden auch das erste Posting überhaupt dar.

(3) Abschließend möchte ich noch auf diesen Blog und damit auf einen ganz praktischen Aspekt zu sprechen kommen. Hier werden Aktualisierung zu den Themen gepostet, die in meinen Seminaren zu Internetrecherche und webbasiertem Wissensmanagement behandelt werden. Die TeilnehmerInnen abonnieren den Blog im Lauf des Seminars und können auf diese Weise nach Seminarende auf dem Laufenden bleiben. Ein solcher Aktualisierungdienst ist in einem derart dynamischen Umfeld zwingend. Da ich an verschiedenen Hochschulen und in vielen anderen Kontexten lehre, erleichtert mir ein zentraler Blog die Arbeit erheblich.

Dienstag, 21. Mai 2013

Wissenschaft 2.0 kommt so langsam im Mainstream an!

Genau, dieses Blog und die Betreiber beackern ja auch schon seit Jahren dieses Thema!

Freitag, 17. Mai 2013

Peeragogy - Peer Learning Handbook

Internetlegende Howard Rheingold erklärt selbst, für wen und was das Peer Learning Handbook gedacht ist:



Zu finden ist das außerordentlich nützliche Handbuch hier. Es handelt sich übrigens um ein offenes (und offen lizensiertes) Projekt:
This document is a practical guide to online co-learning, a living document that invites comment and invites readers to join the community of editors; the document does not have to be read in linear order from beginning to end. If you and a group of other people want to use digital media and networks to co-learn together, this handbook is a practical tool for learning how to self-organize peer learning — what we call “peeragogy.”
Unterteilt ist es (bislang) in neun Abschnitte: Introduction, Motivation, Practice, Convene, Organize, Cooperate, Assess, Tools und Resources.

Wer lieber gedruckte Bücher liest, dem sei Howard Rheingolds Buch "Net Smart" empfohlen, das nach wie vor zu den besten Veröffentlichungen zu digital literacy zählt:

Montag, 13. Mai 2013

Freitag, 10. Mai 2013

Citavi und Informationen zu Literaturverwaltungsprogrammen

Die Literaturverwaltungssoftware Citavi hat unlängst die Version 4 herausgebracht. Neben vielem anderen ist es die "Zusammenarbeit" mit der Textverarbeitung, die (einschränkend: Bezüglich Windows und bezüglich der Textverarbeitung MS Word)nun ein neues Add-In zum Einfügen von Verweisen und Zitaten bietet:
"Word-Add-In zum Einfügen von Verweisen und Zitaten. Das neue Add-In für Microsoft Word macht es leicht, Verweise und Zitate in Ihr Manuskript einzufügen – exakt so, wie es der Zitationsstil vorschreibt. Das Literatur­ver­zeich­nis aktuali­siert sich auto­matisch mit jedem hinzu­gefügten oder entfernten Quel­len­nachweis. Dokumente, die mit dem Publikations­assis­ten­ten aus Citavi 3 erstellt wurden, lassen sich konvertieren und mit dem neuen Word-Add-In weiterbearbeiten. Unterstützt werden Microsoft Word 2003, 2007, 2010, 2013 und 365 (auch die 64bit-Versionen). Für OpenOffice Writer und die folgenden LaTeX-Editoren steht weiterhin Citavis Publikationsassistent zur Verfü­gung: LEd, LyX, TexMaker, TeXnicCenter, TeXWorks, WinEdt, WinShell, WinTeX."
Wenn Sie sich jetzt fragen, was es denn für verschiedene Literaturverwaltungs-Programme gibt und wie sie vergleichend einzuschätzen sind, dann kann ich Ihnen hier noch das Weblog zur "Literaturverwaltung" empfehlen, das neben vielen anderen Informationen auch eine Seite "Softwarevergleiche" anbietet.

Sonntag, 21. April 2013

Vorlesungsreihe an der Uni Stuttgart zur "Soziologie des Internet"

Im Sommersemester 2013 führt die Organisations- und Innovationssoziologie an der Universität Stuttgart eine öffentliche Vorlesungsreihe zur "Soziologie des Internet" durch.

Termine und Themen:

Mi., 24. April 2013: 9.45–11.15 Uhr
Max Ruppert (TU Dortmund), Julius Reimer (HBI Hamburg):
Social Web und professioneller Journalismus: Das Beispiel "GuttenPlag".

Mi., 5. Juni 2013: 14.00–15.30 Uhr
Prof. Dr. Tilmann Sutter (Universität Bielefeld):
Herausforderungen der Internetforschung.

Mi., 26. Juni 2013: 9.45–11.15 Uhr
Dr. Sascha Dickel (IÖW Berlin):
"We are all designers now"? Zum Wandel von Produktions- und Konsumrollen durch das Internet.

Mi., 17. Juli 2013: 9.45–11.15 Uhr
Prof. Dr. Leonhard Dobusch (FU Berlin):
"Anonymous" und "Wikipedia": Grenzenlose Organisationen?

Samstag, 6. April 2013

Vortrag von Gerald Hüther über das Lernen

Von Zeit zu Zeit tut es gut, sich auf Grundlagen zu besinnen. Und wenn es mit Hilfe eines mitreißenden Vortrags geschieht - umso besser. Der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther erinnert in diesem knapp 20-minütigen Vortrag an die enorme Bedeutung, die der Begeisterung zukommt, wenn es um Lernen geht. Außerdem entwickelt er ein eingängiges heuristisches Modell zum Verständnis der menschlichen Entwicklung, die mit zwei Prozessen auskommt, die im Mutterleib glücklich vereint sind, anschließend aber in einem beständigen Spannungsverhältnis zueinander stehen: das (autonome) Wachsen und das Verbundensein.